Die Homöopathie wurde 1796 durch den, 1755 in Meißen geborenen Arzt und Übersetzer Christian Friedrich Samuel Hahnemann ins Leben gerufen.
Durch die Übersetzung der zweibändigen Arzneimittellehre des, zu seiner Zeit sehr bekannten, schottischen Mediziners William Cullen wurde wohl der Startschuß für die Homöopathie gegeben. In einer Fußnote dieser Übersetzung kritisiert Hahnemann, dass Cullen die bekannte Wirkung der Chinarinde bei Malaria auf die magenstärkenden Eigenschaften zurückführte. Er unternahm wiederholt Selbstversuche mit dieser Chinarinde, die, nach seinen Angaben, alle ihm sonst bei Wechselfieber (Malaria) gewöhnlichen Symptome hervorriefen, jedoch ohne eigentlichen „Fieberschauder“.
Er formulierte, zunächst sehr vorsichtig, die Vermutung, dass diese Fähigkeit, vergleichbare Symptome hervorzurufen, für die Heilwirkung der Chinarinde bei Malaria verantwortlich sein könnte.

Die Homöopathie wird in der Tierheilkunde fast ebenso lange angewendet wie in der Humanmedizin. Die erste Veröffentlichung (Vorschläge zur zweckmäßigen Behandlung kranker Tiere) stammt aus dem Jahr 1815. Von Samuel Hahnemann selbst ist ein handgeschriebenes Redemanuskript über die „homöopathische Heilkunde der Hausthiere“ überliefert. Darin vertritt Hahnemann den Standpunkt, dass „… Thiere … mit einem Worte durch die homöopathische Heilart wenigstens ebenso sicher und gewiß als die Menschen zu heilen (sind)“.

In der Homöopathie wird nach einer ausführlichen Anamnese(Krankengeschichte, Fallaufnahme), die alle Lebensbereiche umfasst und sich nach den individuellen Krankheitszeichen des Patienten richtet, mit Hilfe der Ähnlichkeitsregel eine homöopathische Arznei verschrieben, die auf alle Bereiche des Patienten Einfluss nehmen soll. Diese Arznei wird in der Regel als Einzelmittel in potenzierter Form verabreicht.

Die Grenzen der Homöopathie liegen dort, wo die Regulationsfähigkeit des Körpers entweder blockiert oder zusammengebrochen ist (H. Wolters).

Auch als unterstützende Maßnahme bei Verhaltenstherapien können homöopathische Konstitutionsmittel Ihrem Tier helfen.

Naturheilkundliche und alternative Therapiemöglichkeiten in der Naturheilpraxis fuer Tiere: Homoeopathie, Akupunktur, Laser, Magnetfeld, Schuessler-Salze, Ernaehrungsberatung, Verhaltentherapie fuer Tiere, Tierpsychologische Beratung